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Die Weinberge der Saulheimer Hölle befinden sich auf 150 bis 220m ü. NN am Südhang eines langgezogenen Tals zwischen zwei Hügelketten. Somit ist die Lage konstant sehr heiß, da die umliegenden Hügelketten verhindern, dass die aufgeheizte Luft vom Wind abtransportiert wird. Dieses Kleinklima und der karge Boden verlangen den alten Reben (Pflanzjahr 1971, alter Ritterklon) dieses Spätburgunders viel ab, was in sehr klein- und lockerbeerigen Trauben resultiert. Diese konzentrierte Aromatik dieser Beeren vom Kalksteinboden prägen den außergewöhnlichen Geschmack dieses Weins. Die Ernte erfolgte per Handlese bei einem optimalen Verhältnis von Aroma, Säure und Reife. Der Saulheimer Hölle Spätburgunder des Jahrgangs 2016 wurde 28 Tage in offenen Bütten, mit natürlichen Hefen aus dem Weinberg und Keller, spontan auf den eigenen Beerenschalen vergoren. Anschließend lagerte er für 20 Monate unter dem Weingut in unserem alten Gewölbekeller, bei konstant kühler Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Die lange Reife in 50% neuen und 50% älteren französischen Barriques (225l) ließ einen sehr intensiven puristischen Pinot Noir entstehen, der den Vergleich mit den großen Weinen aus dem Burgund sucht und mit einer einzigartigen Aromastruktur besticht. In der Nase sehr intensive Aromen von Waldbeeren und Schattenmorellen, die dezent von einer feinen Holzwürze unterlegt sind. Am Gaumen ein Hauch von Rauchigkeit, einer sehr klaren Frucht und mit endlos langem salzig-mineralischen Abgang. Eine wahre Freude im Glas!
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